Lamprechtshöhle

Höhlenführung Forscherteil

Für Anmeldungen & Fragen wenden sie sich an die Höhlenführer:
Franz Meiberger und Karoline Glitzner

Telefon: +43 650 2202749
E-Mail: info@lamprechtshoehle.at

Abenteuerführungen in der Naturhöhle

Ein Gittertor trennt die Schauhöhle von der Hauptfortsetzung, dem Forscherteil der Lamprechtshöhle. Der gesamte vordere Bereich bis zum Sandbiwak ist mit Trittstiften, Seilen, Leitern und einem Floß sehr gut ausgebaut, dieser wird nicht mehr elektrisch beleuchtet. Naturhöhlenführungen werden das gesamte Jahr über angeboten, wobei Herbst- und Winterführungen mit einer Dauer von 4-7 Stunden einen besonderen Reiz darstellen.

Nach Voranmeldung können Sie einen Teil dieses unerschlossenen Höhlensystems mit Staatlich geprüften Karst- und Höhlenführern befahren. Diese Führungen sind ein Erlebnis der besonderen Art, bei größtmöglicher Sicherheit. Wandern Sie mit uns entlang an Bächen und Kaskaden.
Entdecken Sie den tosenden Schleierfall, ein Wasserfall tief im Berginneren, der mit über 100m Tiefe in der Dunkelheit verschwindet. Überqueren Sie mittels Seilbahn und Floß den stillen Grünsee und das Meeresauge. Das Sandbiwak am Schlingersee mit seinem hellen Sandstrand bildet den Abschluss der Tour, nach einer ausgiebigen Jause wird hier der Rückweg angetreten.

In vielen Expeditionen wurden in den letzten Jahrzehnten neue Teile der Lamprechtshöhle entdeckt, erforscht und vermessen. Dies erwies sich als immer anspruchsvoller, da der Eingang der Lamprechtshöhle der am tiefsten gelegene Teil der Höhle ist und es von dort aus überwiegend bergauf geht. Zahlreiche Wandstufen, Schlufe und Schächte müssen von unten bezwungen werden, für die Überquerung von Seen und Fließgewässer sind Seilsicherungen, Flöße, von Siphons sogar Tauchausrüstung notwendig.

Der überwiegende Teil der Lamprechtshöhle kann nur im Winter und bei Frost begangen werden, die meisten Gänge stehen bei größeren Niederschlägen oder Schneeschmelze komplett unter Wasser.

Man war von unten kommend schon über 1010 Höhenmeter aufgestiegen und die Lamprechtshöhle somit höchste Höhle der Welt.

Die Endpunkte der Forschung konnten nur durch mehrtägige strapaziöse Touren erreicht werden, was folgende Untersuchungen insbesondere aufgrund des, anstrengenden Materialtransportes schwierig gestaltete.

So war es nur eine Frage der Zeit, vom Plateau der Steinberge ausgehend einen zweiten Eingang in das Höhlensystem der Lamprechtshöhle zu suchen. In den 90er Jahren bemühten sich Forschergruppen aus Polen in wochenlangen Expeditionen, durch die zahlreichen Schächte und Höhlen des Felsmassivs einen solchen Zugang zu finden, was 1998 schließlich gelang. Die Lamprechtshöhle war mit über 1655 m Höhenunterschied nun für einige Jahre auch tiefste Höhle der Welt. Der Durchstieg der gesamten Höhle dauert mehrere Tage und ist trotz eingebauter Führungsseile außerordentlich schwierig und gefährlich.

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